Konzepte & Philosophie

 „Musik drückt aus was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“.                  Victor Hugo

Mit jedem Schüler mache ich zuerst eine Standortbestimmung, um bei Schülern mit                                  Vorkenntnissen oder Fortgeschrittenem Niveau zu sehen, was bereits gelernt und behandelt                wurde. Und um bei allen Schülern auch festzustellen in welche Richtung sie sich weiterentwickeln    möchten. Somit können danach die kurz-/ mittel- und langfristigen Zielsetzungen bestimmt                  werden, nach welchen man sich später richten kann, und die den Lernfortschritt sichtbar werden      lassen.

Die verschiedenen Bereiche der Musik, wie Theorie, Rhythmik, Gehörbildung, sind wichtige                   Elemente der Musik.
Ich achte stets darauf sie mit der aktuellen Thematik zu verknüpfen, und anhand dieser zu  veranschaulichen.
Je nach Wunsch der Schüler, und den Zielsetzungen entsprechend, können diese Inhalte auch  vertieft behandelt werden.

Musiktheorie ist eine wichtige Komponente um zu verstehen was gespielt wird. Auch für die  Improvisation sind Theoriekenntnisse unabdingbar. In vielen Bereichen sind Theorie und Praxis  zwei verschiedene paar Schuhe. In der Musik jedoch, kann die Theorie wie fast nirgendwo sonst,  direkt in der Praxis angewendet und umgesetzt werden. Natürlich empfindet man Theorie häufig  als trocken und einseitig, deshalb habe ich interessante Übekonzepte und Lehrmittel bereit, um die  trockene Theorie lebendig zu machen.

Üben:

Es gibt keine allgemeinen Rezepte für das Üben und den Lernprozess. Es gibt jedoch verschiedene Tricks und Ansätze aus der Gehirnforschung die einem dabei helfen können effektiv zu lernen.
Finde für dich selbst heraus wie du am besten und effizientesten lernst.
Der Mensch vergisst 90% des gelernten schon am nächsten Tag. Übe also möglichst am Tag nach dem Unterricht und repetiere das Gelernte, den Inhalt dieser letzten Lektion. So bleibt am meisten hängen und du kannst dir krampfhaftes erinnern ( mann, wie ging das schon wieder! ) ersparen.
Übe besser jeden Tag 15min. als an einem Tag 2 Stunden ( am besten jeden Tag 2 Stunden ! )
Setzte dir kleine Ziele beim üben. Mache dir einen Zeit- & Arbeitsplan und stelle dir Fragen wie: Wann habe ich wie viel Zeit, was nehme ich mir vor, was will ich dabei lernen, und auf was muss ich achten. So übst du effizienter und du kannst dir dadurch viel Zeit, Nerven und Geld ersparen.
Wenn du mal keine Lust zum üben hast, dann mach etwas anderes das dir Freude bereitet und hole das üben später nach. Wichtig dabei ist, dass du es auch wirklich nachholst!
Wenn du später immer noch keine Lust hast, dann analysiere warum es so ist und teile es mir mit.
( Ist das Stück zu schwer, langweilt es dich, verbindest du damit schlechte Erinnerungen, hast du zuwenig Zeit, entspricht es nicht deinem bevorzugten Musikstil.)
Das Gesetz der Wiederholung: Alles was ich wiederhole lerne ich ( auch die Fehler ).
Aber, nur durch unzählige Wiederholungen lernst du nicht besser oder schneller. Versuche das mentale Üben mit einzubeziehen. Gehe eine Stelle oder Akkordfolge mit der du Mühe hast im Kopf durch, spiele sie vor deinem geistigen Auge. Das kannst du auch zwischendurch tun, beim arbeiten, auto-, zugfahren oder vor dem einschlafen. Erst wenn die Stelle im Kopf klar ist, kann sie auch von den Fingern richtig gespielt werden.

Wichtig:

Nie die Faszination der Musik vergessen, die am Anfang bestand.
Fehler akzeptieren und aus ihnen lernen.
Kleine Ziele setzen und diese erreichen.
Spielerische Kreativität entwickeln.
Improvisieren und Komponieren!
Von anderen lernen.
Mentales Üben.
Musik selbst ist die Belohnung.
Musik und Üben geniessen.

Sprichwörter:

– Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.                                     Konfuzius
– Habe keine Angst vor Fehlern. Es gibt keine.  Miles Davis
– Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppeolten wir unsere Anstrengungen.      Mark   Twain
– Kunst kommt von Können, käme sie von Wollen, hiesse sie Wulst.  Max Liebermann
– Leere den Becher, damit er gefüllt werden kann.  Lao Tse
– Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit,                         Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik, Musik ist das           Beste. Frank Zappa